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Die Bundesländer-Auswertung des dritten weltweiten Schulleistungstest (PISA) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) liegt vor. Danach schneiden Sachsens 15-jährige Schülerinnen und Schülern im innerdeutschen Vergleich hervorragend ab. Sie belegen in den drei untersuchten Kompetenzfeldern - Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen - den ersten Platz. Und verweisen damit den bisherigen Sieger Bayern auf Rang zwei. „Eine Leistung, auf die Lehrer und Schüler stolz sein können", sagte Kultusminister Roland Wöller (CDU) heute bei der Vorstellung der Ergebnisse. Sie seien Bestätigung und Ansporn zugleich.
Sachsen hat sich seit dem ersten PISA-Test vor acht Jahren stetig verbessert und nimmt nicht nur innerhalb Deutschlands eine Spitzenposition ein, sondern ist auch international sehr gut platziert. In allen drei Testbereichen liegen die Sachsen deutlich über dem OECD-Durchschnitt. So erreichten die sächsischen Schüler bei der naturwissenschaftlichen Kompetenz 541 und damit 40 Punkte mehr als der OECD-Durchschnitt. Sie sind damit Zweiter hinter Finnland und vor Kanada. Bei den mathematischen Kompetenzen kam Sachsen mit 523 Punkten gemeinsam mit Japan auf Rang 6 und für die Lesekompetenz gab es auf der internationalen Skala Platz 7. Zur Spitzengruppe beim Lesen gehören Korea, Finnland und Kanada.
Besonders freut sich der Kultusminister über den Erfolg beim Lesen. Da habe Sachsen seit dem Jahr 2000 den größten Sprung nach vorn gemacht. Als Ursache nannte er unter anderem fachübergreifende Maßnahmen zur Stärkung der Lesekompetenz und verstärkte individuelle Förderung. Insbesondere bei den Jungen würde die Lesekompetenz schwerpunktmäßig unterstützt.
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Der PISA-Test bescheinigt Sachsen auch, dass der Schulerfolg deutlich weniger mit der sozialen und kulturellen Herkunft verbunden ist als in anderen Ländern. Sachsen gelingt es als einzigem Bundesland, in allen Kompetenzbereichen die so genannte Risikogruppe auf unter 15 Prozent zu halten. Die Herkunft und die Berufe der Eltern spielen in Sachsen für den weiteren Bildungsweg eine geringere Rolle als in anderen Bundesländern. Kultusminister Wöller führt das einerseits auf das zweigliedrige Schulsystem in Sachsen und die erfolgreiche Förderung leistungsschwacher Schüler zurück. „Das zeigt einmal mehr den hohen Wert und die Stärke unserer Mittelschulen", so Wöller. In Sachsen entscheiden sich die Grundschüler entweder fürs Gymnasium oder die Realschule, Hauptschulen gibt es nicht.
Die Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern fallen laut PISA nur geringfügig aus. So erreichen die Mädchen bei den naturwissenschaftlichen Kompetenzen 540 und die Jungen 542 Punkte. Lediglich beim Lesen hätten die Jungen Nachholbedarf. Die stabilen Rahmenbedingungen und die gute Arbeit der Lehrer hätten zum Erfolg geführt, betont der Kultusminister. Doch es gäbe keine Zeit zum Ausruhen. Im Bereich Lesen wolle Sachsen den Abstand zur internationalen Spitze verringern.
Die Abkürzung PISA steht für „Programme for International Student Assessment“. Dahinter verbirgt sich der weltweit größte Schulleistungstest der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD). Erfasst und verglichen wurden bisher die Leistungen von 15-jährigen Schülern und Schülerinnen seit 2000 in Abständen von drei Jahren. Für den Bundesländer-Ergänzungstest waren 57000 Jugendliche in 1500 Schulen getestet worden. In Sachsen waren per Zufallsgenerator ausgesuchte 73 Schulen beteiligt. Die Tests wurden im April 2006 durchgeführt. Die Nationale Projektleitung für die Erhebungen 2003 und 2006 in Deutschland liegt beim Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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