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Das alte Rudolf-Harbig-Stadion war einmal. Die Geschichte des neuen an gleicher Stelle beginnt am 15. September. Nach fast zweijähriger Bauzeit wird Dresdens neue Fußball-Arena offiziell eröffnet. Zur Feier des Tages trifft der Drittligist Dynamo Dresden mit dem Bundesligisten FC Schalke 04 zu einem Freundschaftsspiel zusammen, das 19.30 Uhr beginnt, allerdings wie das ganze Fußballfest am 15. September schon ausverkauft ist. „Die 32000 Karten waren innerhalb von wenigen Tagen weg“, sagt Enrico Bach, der neue Pressesprecher der SG Dynamo. Insofern werde es beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig noch eine kleine Nachfeier geben.
Dynamo Dresden erhält mit dem rund 45 Millionen Euro teuren Bau eine noble Heimstatt, die allen Ansprüchen einer Spitzenmannschaft gerecht wird. Doch von diesem Status ist Dynamo noch weit entfernt. Schon lange verspricht der Drittligist den Aufstieg, kämpfte aber bisher nur gegen den Abstieg. Insofern formuliert Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) ganz klare Erwartungen: „Die Stadt schafft mit diesem Stadion beste Voraussetzungen für den Fußball in Dresden, um den Anschluss an die höchsten deutschen Spielklassen zu schaffen.“ Vielleicht wirkt ja die Begegnung mit den Fußball-Stars von Schalke 04 leistungsfördernd auf die Jungs um Ruud Kaiser.
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An die glanzvollen Zeiten von Dynamo erinnern am 15. September Spieler wie Ralf Minge und Ralf Hauptmann in einem Zusammentreffen mit den „Alten Herren“ des VfB Stuttgart, darunter Karl-Heinz Förster. Die Dresdner und die Stuttgarter standen sich 1989 im Halbfinale des UEFA-Cups gegenüber. Die Traditionsmannschaften werden 17.30 Uhr im neuen Rudolf-Harbig-Stadion auflaufen und die Erfolge der Vergangenheit aufleben lassen.
Noch mangelt es in der Gegenwart an solchen, trotzdem ist Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) schon jetzt überzeugt: „Dresden kehrt auf die Weltkarte des Fußballs zurück“. Allerdings richtet sie ihre Hoffnungen vorerst nicht auf die Männer, sondern auf die Frauen. Die Oberbürgermeisterin hat die Spiele der Frauen-Fußball-WM 2011 in Deutschland im Blick. Denn die neue Arena in Dresden wird ein Austragungsort sein. „Mit der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft tragen die Damen im höchsten Maße zur Stärkung der Männerdomäne bei“, betont Orosz. Jedoch erwartet auch sie, dass sich die Männer von Dynamo endlich wieder in eine bessere Liga spielen.
Das neue Stadion bietet über 32000 Zuschauern Platz, mit bester Sicht auf das Spielfeld und einem Dach über dem Kopf. Zur Eröffnung werden alle Sitze auf den Tribünen montiert sein, versichert der Bauherr, die HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH. Denn noch ist das Prestigeobjekt noch nicht ganz fertig. An den Mannschaftsbereichen, den Logen, dem Pressezentrum und den Außenanlagen werde noch bis zum Ende des Jahres gebaut.
Die Stadt baute die Arena nicht selber. Sie schloss mit HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH einen Konzessionsvertrag, wonach der Investor das Stadion zum Festpreis von 44,6 Millionen Euro errichtet und betreibt. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 32 Jahren. Die Stadt leistet an HBM eine Einmalzahlung von 4,6 Millionen Euro, bürgt für den Großteil der Bausumme mit rund 40 Millionen Euro und beteiligt sich an der Refinanzierung.
Im schlechtesten Fall werden rund 2,6 Millionen Euro pro Saison fällig, wenn Dynamo Dresden in die Regionalliga absteigt. Rund 2,1 Millionen Euro zahlt die Stadt jährlich, falls Dynamo in der dritten Liga bleibt. Steigt die Mannschaft in die zweite Bundesliga auf, braucht die Stadt nur noch rund 570000 Euro hinblättern. Und sollten die Schwarz-Gelben den Sprung in die Liga eins schaffen, dann müsste sie sich nicht mehr an der Refinanzierung beteiligen. Doch dieser Fall ist eher unwahrscheinlich.
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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