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Wo einst die Straßenbahnen quietschend ein- und ausfuhren, sollen künftig Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Bahnen ziehen. Das von den Verkehrsbetrieben aufgegebene Depot in Dresden-Bühlau soll Standort der neuen Schwimmhalle im Nordosten der Stadt werden. Die CDU-Fraktion im Rathaus stellte an Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) einen entsprechenden Antrag. Die Stadtverwaltung möge keine Zeit mehr mit der Prüfung von zwei Standorten verlieren, sondern sich auf die Entwicklung des einstigen Depotgeländes konzentrieren. Bisher bestand die 1999 eingemeindete Ortschaft Schönfeld-Weißig auf einen Bau am Ullersdorfer Platz.
Das war schon ein Kompromiss. Denn eigentlich war ihr im Eingemeindungsvertrag vom damaligen Oberbürgermeister Herbert Wagner (CDU) nicht nur eine neue Schwimmhalle, sondern auch direkt eine in der Ortschaft versprochen worden. Allerdings fehlte für soviel Großzügigkeit das Geld. Und um das Gros der Dresdner nicht vor den Kopf zu stoßen, wurde zwischenzeitlich über eine Verlagerung an den alten nordöstlichen Stadtrand verhandelt. Altes Straßenbahngelände oder ein Grundstück am Ullersdorfer Platz, auch dies Streitthema ist schon wieder in die Jahre gekommen..
Rechtzeitig vor der Wahl 2009 erinnert sich die CDU-Fraktion an das Problem und drängt hin zu einer möglichen Lösung. Die Gründe, sich für den ehemaligen Straßenbahnhof Bühlau zu entscheiden, lägen nach Auffassung von CDU-Fraktionschefin Christa Müller auf der Hand: Das Grundstück gehöre den Verkehrsbetrieben und damit einem Unternehmen der Stadt. Ein zügiger Verkauf der Verkehrsbrache läge in beiderseitigem Interesse. Das Grundstück am Ullersdorfer Platz gehöre einer Erbengemeinschaft, die nicht oder nur zu einem sehr hohen Preis verkaufen wolle. Die bisherigen Verhandlungen führten zu keinem Erfolg. Zudem müssten naturschutzrechtliche Belange beachtet werden.
Schönfeld-Weißigs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Behr (CDU) teilt inzwischen die Überlegungen: „Ich habe feststellen müssen, dass wir am Ullersdorfer Platz nicht weiterkommen. Deshalb akzeptieren wir jetzt den Standort in Bühlau.“ An der Planung der Schwimmhalle wolle der Ortschaftsrat allerdings intensiv beteiligt werden.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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