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Kita „Lillabo“ familiär und lange geöffnet

22. Februar. 2010
22.Februar 2010
Zur Einweihung der Kita „Lillabo“ erfreute Pippi Langstrumpf die Kinder, aber auch die Vorsitzende des Elternvereins, Beate Schmerler.

Frohe Gesichter in der Kita „Lillabo“ Foto: Holland

Die neue Kindertagesstätte „Lillabo“ fällt durch große Fenster und regenbogenfarbige Lisenen auf.

„Lillabo“ (kleinster Mitbewohner) heißt bei Ikea eine kleine Holzeisenbahn. Der Klassiker im Spielwarensortiment des schwedischen Möbelherstellers stand bei der Namensgebung eines neuen Kindergartens in Dresden Pate. Das hat einen einfachen Grund. Mitarbeiter von Ikea starteten vor fünf Jahren eine Elterninitiative, gründeten unter dem Namen einen Verein, um einen Kindergarten zu betreiben. Nun sind sie am Ziel. Die Kita „Lillabo“ in der Roscherstraße 20 feierte heute ihre offizielle Einweihung.

Mit Öffnungszeiten von 6 bis 21 Uhr ist sie eine außergewöhnliche Einrichtung, die insbesondere den Arbeitszeiten von Vätern und Müttern, die im Einzelhandel arbeiten, Rechnung trägt.  „Lillabo“ in Dresden hat sich mit seinem Konzept ganz der flexiblen und familiären Kinderbetreuung verschrieben. Flexibel heißt, die Kinder werden auch am Sonnabend und während der Ferien betreut. Familiär geht es beispielsweise in der hauseigenen Küche zu, wo Kinder und Erzieherinnen gemeinsam kochen und backen oder im gemütlichen Wohnzimmer mit Sofa.

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„Werner Weber, 2004 Deutschland-Chef von Ikea, hat die Elterninitiative ins Leben gerufen“, erzählt Beate Schmerler. Als Mutter und Mitarbeiterin von Ikea war sie von Anfang an dabei: „Ich hatte zwar damals für meine Tochter Kim einen Platz in einer Krippe, doch ich brauchte wegen des Schichtdienstes eine mit verlängerten Öffnungszeiten.“ Inzwischen leitet Beate Schmerler den Verein „Lillabo“, dem inzwischen 50 Mitglieder angehören, darunter Ikea als Förderer der ersten Stunde oder die Rechtsanwaltskanzlei Malke. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) übergab dem Elternverein heute offiziell die Trägerschaft des Kindergartens.   

Die Stadt finanzierte den 2,8 Millionen Euro teuren Neubau mit 1,4 Millionen Euro Eigenmitteln. Der Freistaat steuerte eine Million Euro bei und der Bund die restlichen 400000 Euro. Das Dresdner Architekturbüro Bielenberg entwarf ein zweckmäßiges Gebäude auf einem langgezogenen Grundstück, auf dem schon mal eine Kita stand, die wohl eher einer Baracke glich und seit 1998 geschlossen war. Der Neubau fällt vor allem durch eine große Glasfront und regenbogenfarbige Mauerblenden auf. Um dem Hochwasserschutz zu genügen, wurde der Baugrund angehoben. Durch den aufgeschütteten Hügel geht allerdings Spielfläche im Garten verloren.

Das zweigeschossige Haus bietet 60 Plätze in der Krippe und 90 im Kindergarten. Derzeit ist es zu gut einem Drittel belegt. „Doch in der Krippe sind wir bis Ende des Jahres schon ausgebucht“, dämpft Katrin Loewe, die Leiterin der Kindertagesstätte, zu hohe Erwartungen an die Kapazität. Auch seien noch nicht alle Stellen besetzt. „Wir brauchen noch Erzieher bzw. Erzieherinnen“, so Katrin Loewe. Bewerbungen seien an den Trägerverein zu richten.

Die Kindertagesstätte in der Roscherstraße ist von rund 300 in Dresden übrigens die zwanzigste, die von einem Elternverein betrieben wird. Und sie gehört zu den elf mit rund 1500 Plätzen, die im vergangenen Jahr von der Stadt neugebaut oder saniert worden sind. 36,7 Millionen Euro wurden dafür ausgegeben.

(Brigitte Holland)

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Arbeiten aus der Grafikwerkstatt Dresden

Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der  „Galerie  2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch  wenn  die  Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost,   Christiane   Just,   Maja   Nagel,  Gudrun  Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit  1958  werden  in  der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner  Künstler  angeboten. Geöffnet  ist  die  „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Ab Dezember nonstop von Dresden nach Basel

Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com

Jetzt dreimal pro Woche nonstop Dresden – Moskau

Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit.  Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.

Tiere und Pflanzen des Jahres auf Postkarten

Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.).  Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen:  publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de

Französisches Abi jetzt auch in Sachsen

Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten.  Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.

Neue Tempo-30-Zone in Dresden-Neustadt

In  Dresden-Neustadt  entsteht  eine neue Tempo-30-Zone westlich  der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis  zu  den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung   soll  den  Durchgangsverkehr  fernhalten und die Verkehrssicherheit   für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg  zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr  frei  und  schafft  damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker  Straße.  Das  Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.

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