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Entwurf für neues Gymnasium Bürgerwiese

11. September. 2008
11.September 2008

Seit diesem Schuljahr gibt es in Dresden das neue Gymnasium Bürgerwiese auf dem Standort der ehemaligen Kinder- und Jugendsportschule im Winkel zwischen Gellert- und Parkstraße. Die vom berühmten Gartenarchitekten Lenné gestaltete Bürgerwiese liegt leider auf der anderen Straßenseite. Das bedauerten die Architekten, die gerade für das Gymnasium auf dem alten Schulstandort einen Neubau entwarfen. Sie hätten gern eine direkte Verbindung in die Oase mitten in der Stadt hergestellt. Die Stadt lobte den Wettbewerb aus, an dem sich 24 Architekturbüros beteiligten. Der Entwurf des Büros Schubert+Horst wurde mit dem 1. Preis bedacht. Der 2. Preis ging an Zander und der 3. an Rhodecan Architekten. Alle haben ihre Büros in Dresden.

„Anders als sonst, stand den Architekten ein immerhin 28000 Quadratmeter großes Grundstück zur freien Gestaltung zur Verfügung“, erklärte Falk Schmidtgen, Chef des Schulverwaltungsamtes, heute bei der Vorstellung der Preisträgerarbeiten. Der Neubau sollte nicht als Anbau an die Schule aus den 60er Jahren an der Gret-Palucca-Straße entstehen, wo im September das Gymnasium Bürgerwiese mit drei fünften Klassen startete und zunächst dort wachsen will. „400 Schüler können wir in diesem alten Gebäude maximal aufnehmen“, so Schulleiter Jens Reichel. Nein, das neue Gymnasium für maximal 960 Schüler wird einmal aus einem Komplex mit neuem Schulhaus und neuer Sporthalle bestehen.

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So frei in ihren Möglichkeiten waren die Architekten trotz des großen Grundstückes allerdings auch nicht. Mitten durch verläuft ein Kanal, der nicht verlegt werden konnte. Das erklärt, weshalb alle Architekten Schulhaus und Sporthalle als separate Baukörper getrennt haben. Der Kanal durfte nicht überbaut werden. Je nach Grundidee kamen städtebaulich unterschiedliche Anordnungen und Gebäudeformen heraus.

Der 1. Preisträger ging im Gegensatz zum Namen des Gymnasiums nicht von einer Schule im Grünen, sondern von einer im Zentrum der Stadt aus. Insofern rückt das Schulhaus im Lageplan dicht an die Gellertstraße und den Lennéplatz heran. Dort wird der Haupteingang sein, mit großzügigem Foyer und einer Aula, die je nach Bedarf in einen dreiseitigen Hof erweitert werden kann. „Der Eingang liegt genau richtig, denn vom Lennéplatz kommen die meisten Schüler, weil dort die Straßenbahnhaltestellen sind“, erklärt Schulleiter Reichel. Und vor allem seien die Ampeln schon da, die für einen sicheren Weg zur Schule sorgen. Die Sorge, dass Verkehrslärm in die Klassenzimmer dringen könnte, hat er nicht. Mit der Mäanderform des Schulhauses bauten die Architekten vor. Nur mit dem Foyer und einem Kopfbau direkt am Platz zieht sich das weitere Schulhaus in ruhigere Gefilde und zur Sporthalle mit großen Ausflächen hin.

Auf der Basis des Siegerentwurfs könne die Planung beginnen, sodass die Stadt im Sommer 2009 den Förderantrag beim Freistaat stellen wird, erklärte der Chef des Schulverwaltungsamtes. „Im Sommer 2011 wollen wir mit dem Bau beginnen“, sagte er weiter. Falk Schmidtgen hofft, dass das neue Gymnasium Bürgerwiese im September 2013 seiner Bestimmung übergeben werden kann. Denn es werde dringend gebraucht. Denn bleibt es dabei, dass 55 Prozent der Mädchen und Jungen der vierten Klassen ein Gymnasium besuchen wollen, dann könnten schon im Schuljahr 2011/12 die Plätze Mangelware werden.

 

 

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Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Internetportal zur kulturellen Bildung

Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de

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