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Entwurf für neue Schwimmhalle gekürt

05. November. 2009
05.November 2009
Für ihren Entwurf der neuen Schwimmhalle gleich neben der alten mit der großen Glasfront zur Freiberger Straße erhielt die Bietergemeinschaft Code unique den 1. Preis.

Entwurf der neuen Schwimmhalle Fotomontage: Code unique

Innenansicht der neuen Schwimmhalle an der Freiberger Straße nach einem Entwurf von Code unique.

Wenn Dresden schon nicht mit seiner Fußballmannschaft Furore macht, dann demnächst vielleicht mit seinen Athleten im Wasser. Die Stadt plant die Neugestaltung und Erweiterung des Schwimmsportkomplexes an der Freiberger Straße. Direkt neben der alten Schwimmhalle soll eine neue zweite mit acht 50-Meter-Bahnen nach einem Entwurf der Bietergemeinschaft Code Unique entstehen. Eine Jury bedachte die Arbeit des Dresdner Architekturbüros mit dem 1. Preis und wählte sie als beste in einem Architekturwettbewerb aus. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, dafür zwei dritte Preise. Der eine ging an die Arbeitsgemeinschaft unter Federführung des Dresdner Büros meyer-bassin und der andere an Dr. Krieger Architekten.

Der Entwurf des 1. Preisträgers wirkt spartanisch. Lediglich zwei aus der Gebäudehülle geschnittene Fensterbänder verleihen dem Block einen optischen Reiz. Diese Stahlbetonkonstruktion sei preiswert, so der  Chef des Dresdner Hochbauamtes, Michael Hofmann. „Der Neubau nimmt sich stark zurück, er respektiert die Glasfront der alten Halle“, erklärt er, dass der Jury diese Verbeugung vor der DDR-Moderne besonders gefällt. Die alte, 1969 eröffnete Schwimmhalle in Form einer Welle steht unter Denkmalschutz. Sie soll lediglich saniert, der enge Eingangsbereich am Freiberger Platz allerdings zu einem großzügigen Foyer umgebaut werden, von dem eine Mall zu der neuen Schwimmhalle führt.

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„Der Entwurf ist funktional durchdacht“, lobt auch Sportchef Sven Mania den 1. Preisträger. Die anderen hätten da so ihre Schwächen. Von der Mall seien alle Funktionsräume in der alten und neuen Halle zu erreichen, einschließlich der Tiefgarage mit rund 100 Parkplätzen im rückwärtigen Teil des Baugrundstückes. Insofern habe sich die Jury auch einstimmig für die Arbeit der Bietergemeinschaft Code Unique entschieden.

Nach der Vor- und Entwurfsplanung im nächsten Jahr soll die neue Halle 2011/2012  gebaut und danach die alte bis 2013 saniert werden. „Mit der Erweiterung des Schwimmsportzentrums wollen wir einerseits die Bedingungen für den Leistungssport und gleichzeitig für den Schul- und Vereinssport verbessern“, erklärt Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). 18 Millionen Euro seien bisher für das Projekt im städtischen Haushalt eingeplant. Ob und wieviel Fördermittel die Stadt vom Land erhält, konnte Winfried Lehmann noch nicht sagen. Bisher habe die Quote bei der Sportförderung zwischen 30 und 40 Prozent betragen.

Alle Wettbewerbsarbeiten zur neuen Schwimmhalle an der Freiberger Straße sind vom 9. bis 23. November im Lichthof des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19, zu sehen.

(Hd)

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Arbeiten aus der Grafikwerkstatt Dresden

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Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

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Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com

Jetzt dreimal pro Woche nonstop Dresden – Moskau

Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit.  Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.

Tiere und Pflanzen des Jahres auf Postkarten

Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.).  Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen:  publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de

Französisches Abi jetzt auch in Sachsen

Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten.  Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.

Neue Tempo-30-Zone in Dresden-Neustadt

In  Dresden-Neustadt  entsteht  eine neue Tempo-30-Zone westlich  der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis  zu  den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung   soll  den  Durchgangsverkehr  fernhalten und die Verkehrssicherheit   für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg  zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr  frei  und  schafft  damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker  Straße.  Das  Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.

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