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Dresden ist glücklich. Die Stadt darf die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2011 mit austragen. Genau 1000 Tage vor dem Anstoß am 26. Juni 2011 wurden heute in Berlin im Bundeskanzleramt die neun Spielorte in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannt gegeben. Dresden und Berlin sind die einzigen Gastgeber in Ostdeutschland. Die übrigen Spielorte sind Frankfurt am Main, Mönchengladbach, Bochum, Wolfsburg, Sinsheim, Augsburg und Leverkusen. Die Bewerber Magdeburg und Bielefeld schieden aus.
«Das gibt Dresden die Chance, sich als moderne Sport-Metropole und einzigartige barocke Kulturstadt zu präsentieren», freute sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) über die Entscheidung. Für jeden Austragungsort plant die FIFA maximal vier Spiele. Die genaue Zahl wird Ende des Jahres bekanntgegeben. Insgesamt 16 Mannschaften werden zu 32 Spielen erwartet. Das Finale findet am 17. Juli in Frankfurt/Main statt. Die Deutsche Nationalmannschaft der Frauen geht als Titelverteidiger in das Turnier. Nach 2003 gewannen die Fußballerinnen auch 2007 den Weltmeistertitel.
Mit dem Umbau des Dynamo-Stadions zu einer modernen Sportarena mit 32000 Plätzen bereitet sich Dresden auf das sportliche Großereignis vor. Der Neubau soll 2009 fertig sein. Dresden konnte nicht nur mit einer neuen Arena, sondern auch mit der Lage des Stadions am Rande des großen Gartens mit seinen Freizeitangeboten für die ganze Familie punkten. Denn die Frauen-Fußball-WM 2011 soll nach den Vorstellungen des DFB „eine sehr familiäre Meisterschaft“ werden. Für die Ausrichtung kalkuliert die Stadt 5,5 Millionen Euro ein. Seit dem Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 1994 hat es in Dresden kein fußballerisches Großereignis mehr gegeben.
Zur Entscheidung für Dresden hieß es, der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) habe mit Dresden und Magdeburg zwei Bewerber im Rennen gehabt. Deshalb habe man sich für eine Stadt entscheiden müssen. Sachsens Landeshauptstadt habe aufgrund seiner geografischen Lage und seinem großen Umland, dass ein weiteres Einzugsgebiet verspricht, gegenüber dem nur rund 90 Kilometer von Wolfsburg entfernten Magdeburg bessere Karten gehabt.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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