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Die „coole Schule“ des Kreuzes und Lichts

12. August. 2009
12.August 2009

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit, Geldnot und Baustopp öffnete das evangelische Kreuzgymnasium rechtzeitig zum Schulbeginn wieder. Am Montag stürmten die 850 Schülerinnen und Schüler ihr saniertes Haus. Ein neuer Treppenturm an der Dornblüthstraße, der jetzt die beiden alten Flügel der Schule über alle Etagen miteinander verbindet, ist nur ein sichtbares Zeichen einer gelungenen Erneuerung. Die Redner zur heutigen Einweihung würdigten die Modernisierung mit vielen Worten. Das Urteil der Schülerinnen und Schüler fiel prägnanter aus. „Cool“ nennen sie jetzt ihr Kreuzgymnasium. Hoch oben am neuen Haupteingang steht er aber weiterhin der alte Wahlspruch „schola crucis schola lucis“, Schule des Kreuzes und des Lichts.

Die Patina an den Sandsteinen des altehrwürdigen Gebäudes ist noch dran. Doch die Dächer leuchten im neuen Ziegelrot und teilweise entstanden darunter neue Klassenräume. Akustiker unterstützten die Sanierung des großen Probensaals des Kreuzchors, aber auch der Aula, die sich jetzt als Licht durchfluteter funktionaler Raum präsentiert. Im Auftrag der Evangelischen Landeskirche  plante und leitete das Dresdner Architekturbüro Pfau den Bau.

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 Für den rückwärtigen Teil der Schule entwarfen die Architekten eine Sporthalle, die nun als dritter Flügel an die Schule andockt. Obwohl dreimal so groß wie die alte Sporthalle wirkt sie durch eine große Glasfront zum Schulhof und um ein Stockwerk in die Tiefe gebaut leichtfüßig. Eine leicht abgesenkte Wiese davor verschafft dem neuen verkleinerten Hof eine Atmosphäre der Ruhe.

18 Millionen Euro kostete die Sanierung, 9 Millionen Euro steuerte das Land und 4,2 Millionen Euro die Stadt bei. Sie sprang ein, als Superintendent Albrecht Nollau wegen finanzieller Not im Oktober 2008 einen Baustopp verhängen musste. „Die Materialkosten waren seit der Planung 2003 bis zur Bauausführung 2008 um 14 Prozent gestiegen“, erklärt er. Zusätzlich habe man die Balkenköpfe von gesundheitsschädigenden DDR-Holzschutzmitteln befreien und den Untergrund für das neue Treppenhaus verdichten müssen.  „Angesichts der Fröhlichkeit, mit der die Kinder jetzt die Schule wieder in Besitz nahmen, verlieren die Mühen an Gewicht“, so Superintendent Nollau.

Endlich vorbei die langen Fahrten der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer in die Ausweichschule in Prohlis. Der Weg war für viele beschwerlich. Und der berühmte Chor der Kreuzschule muss nun nicht mehr im Striesener Einkaufzentrum seine Motetten und Choräle proben. Insofern jubilierten die Kruzianer schon am Montag zur Wiedereröffnung und heute zur Feierstunde stellvertretend für alle Schüler aus vollem Herzen.

Am 15. August lädt das Kreuzgymnasium von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

(Brigitte Holland)

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Neue Direktfluglinie Dresden – Hamburg

Hamburg und Dresden  rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg  ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de

Heiraten im Kulturrathaus

Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55.  www.dresden.de/heiraten

Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

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