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Er ist der mächtigste Mann der Welt und gerade deshalb höchst gefährdet. Um die Sicherheit des amerikanischen Präsidenten Barack Obama bei seinem Besuch in Dresden zu gewährleisten, laufen sich Stadt und Polizei warm. Das Ordnungsamt erklärte gleich die ganze Altstadt am 4. und 5. Juni zum Sperrgebiet. Selbst Angeln in der Elbe ist untersagt. Und die Staatlichen Kunstsammlungen schließen an beiden Tagen sämtliche Museen im Zwinger und im Schloss, um Barack Obama und seiner Frau Michelle eine ungestörte Begegnung mit den sächsischen Kunstschätzen zu ermöglichen.
Obwohl der amerikanische Präsident erst am Abend des 4. Juni in Dresden erwartet wird, riegelt die Polizei bereits 3 Uhr morgens das Gebiet zwischen Terrassenufer im Norden, der Wilsdruffer Straße und der Ostra-Allee im Süden, der St. Petersburger Straße und am Hasenberg im Osten und der Straße Am Zwingerteich im Westen ab. In diese weiträumige Sicherheitszone 3 dürfen Anwohner, Gewerbetreibende und „sonstige Berechtigte“ nur in Begleitung von Polizeibeamten hinein- und herausspazieren. Die gleiche Einschränkung gilt auch für die Sicherheitszone 2, die den Neumarkt, das Schloss, den Theaterplatz und den Zwinger umfasst. Die Zone 1 umschließt das Kempinski-Hotel, wo Barack Obama mit seiner Frau Michelle übernachten wird. Da haben nur akkreditierte Personen Zugang.
In strenger Auslegung würde die städtische Verfügung schon am 4. Juni das ganze Leben um den Neumarkt lahmlegen. Dem ist aber nicht so, wie am Bürgertelefon der mobilen Polizeiwache am Neumarkt zu erfahren ist. Über den Neumarkt und in die Frauenkirche darf jeder auch noch am 4. Juni spazieren. Einem Einkaufsbummel im Quartier F oder einem Konzertbesuch in der Frauenkirche steht also an diesem Tag nichts im Wege. Denn das ganze Terrain östlich des Kulturpalastes ist nach Angaben der Polizei am 4. Juni noch keine Tabuzone.
Jedoch Touristen, die sich an diesem Tag an den Alten Meistern oder den Schätzen im Grünen Gewölbe erfreuen wollten, haben das Nachsehen. Für sie bleiben die Türen der Sempergalerie und des Schlosses am 4. und 5. Juni geschlossen. Die Staatlichen Kunstsammlungen bereiten sich auf einen Empfang der Obamas und auf eine Sonderführung durch die Gemäldegalerie und das Grüne Gewölbe vor. Wer im Vorverkauf Karten für das Historische Grüne Gewölbe erworben hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0351/ 49 14 20 00 an das Call-Center der Kunstsammlungen zu wenden.
Die amerikanischen Sicherheitsbehörden haben bei ihrer Inspektion der Dresdner Innenstadt auch an die Gefahren gedacht, die vom Wasser her kommen könnten. Deshalb ist nicht nur das Angeln, sondern auch das Schwimmen und Baden zwischen Johannstadt und Pieschen verboten. Und in der Zeit, wo sich der amerikanische Präsident in Dresden aufhält, darf kein Schiff zwischen Albert- und Eisenbahnbrücke fahren und festmachen. Wenn amerikanisches Sicherheitsbedürfnis auf deutsche Gründlichkeit trifft, dürfte beim Obama-Besuch in Dresden nichts schiefgehen.
Bürgertelefon der Polizei: 0351/ 4 83 30 00
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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