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Eine offizielle Zusage seines Besuchs liegt immer noch nicht vor. Egal, Dresden bereitet sich trotzdem mit ganzem Eifer auf den Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama vor. Das Besuchsprogramm ist weiterhin geheim. Insofern kann selbst die Polizei, die seit Montag mit einer mobilen Wache auf dem Neumarkt steht, Passanten keine Antwort auf die Fragen geben, was sich Barack Obama in der Stadt anschauen und ob man ihn beispielsweise vor der Frauenkirche sehen wird.
Aus Mangel an Fakten erörtern Stadtverwaltung und Staatskanzlei derweil protokollarische Fragen. Wie begrüßt man den amerikanischen Präsidenten Barack Obama? Ist eine Verbeugung Pflicht? Der Protokollchef der Sächsischen Staatsregierung, Christian Pokorni, weiß die Antwort: „Man sollte die hergebrachten Höflichkeitsregeln beachten und eine leichte Verbeugung bei der Begrüßung vornehmen. Dies ist Ausdruck der Wertschätzung des Gastes. Bei Gästen aus dem ostasiatischen Raum würde ich immer dazu raten.“ Pokorni ist seit 1995 Protokollchef und schon seit vielen Jahren im Dienst, doch auch er hat noch nie einem US-Präsidenten die Hand schütteln dürfen. Ein amtierender war bisher nicht in Sachsen vorbeigekommen.
Doch Gelegenheit zu einer artigen Verbeugung und einem Handschlag mit korrekter Anrede „Mr. President“ werden wohl die wenigsten Dresdner bekommen, denn an den beiden Tagen wird die höchste Sicherheitsstufe in der Stadt gelten. 4000 Polizisten werden im Einsatz sein und das Volk im Quartier zwischen Semperoper und Frauenkirche auf Distanz halten. Barack Obama und seine Frau Michel werden im Taschenbergpalais übernachten. Das allein steht wohl fest. Ob und wann sie sich den Zwinger und die Semperoper ansehen oder nur das Grüne Gewölbe im Schloss und die Frauenkirche besuchen, wird wohl erst kurz zuvor bekannt gegeben. Nach Pfingsten will die Dresdner Polizei Anwohner und Geschäftsleute des Neumarktes aber über eventuelle Sperrungen informieren.
Heute übte die Motorrad-Staffel der sächsischen Polizei in Pirna schon mal das Eskortefahren. Laut Protokoll steht dem amerikanischen Präsidenten je nach Art des Besuches eine Staffel von sieben bis 13 Motorrädern zu, die seine Limousine vom Flughafen Dresden-Klotzsche ins Zentrum begleiten würden. Fraglich ist allerdings, ob Barack Obama und seine Frau überhaupt mit dem Auto vorfahren oder gleich mit einem Hubschrauber auf dem Theaterplatz oder vor der Staatskanzlei landen. Trotzdem trainiert die Motorrad-Staffel eine schöne Eskorte zu formen. Das sei vor jedem Besuch eines hochrangigen Staatsgastes üblich.
Derweil richtet sich der Protokollchef in der Staatskanzlei auch auf die Erfüllung von ausgefallenen Wünschen ein. Er könnte beispielsweise inzwischen sehr schnell eine Eierschecke beschaffen. „Ein europäischer Staatsgast hatte einmal ein fein ausgeklügeltes und zeitlich eng begrenztes Besuchprogramm völlig durcheinander gebracht, weil er unbedingt ein Stück des vielgerühmten Dresdner Kuchens essen wollte. Es war aber weder ein Café, eine Konditorei oder eine Bäckerei in der Nähe. Wir haben dann ein Taxi losgeschickt und innerhalb von wenigen Minuten hatten wir die Eierschecke ganz frisch gebacken da“, erzählt Pokorni. Das vollständige Interview unter der Überschrift „Wie verhält man sich, wenn …?“ ist auf der von der Stadt eingerichteten Webseite nachzulesen:
Am 30. May. 2009 um 00:03 Uhr
so einen hohen Besuch können wir doch nicht ungesehen durch die Stadt lassen. Da aber nicht jeder an Obama (wenn überhaupt) rankommen wird, haben wir uns gedacht, beschäftigen wir die Fans mit einem netten Online-Offline Spiel... schaut doch mal rein obama.besucht-dresden.de
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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