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Dresdner News

Wasservorhang am Postplatz senkt sich wieder

16. Juli. 2008
16.Juli 2008
Das Wasserspiel am Postplatz funktioniert wieder. Zur vollen und halben Stunde sprudelt das Wasser 15 Minuten aus 153 Düsen.

Wasserspiel am Postplatz Foto: Scholz

Ein roter Stahlrahmen auf dem sonst leeren Postplatz zieht die Blicke an. Das ist auch so vom Berliner Künstler, Rainer Splitt, gewollt. Der Rahmen symbolisiert eine Theaterbühne, wie sie mit dem Schauspielhaus am Postplatz steht. Doch während sich auf der realen Bühne nur allabendlich der Vorhang hebt, soll sich auf dem Platz regelmäßig ein Wasservorhang bewegen. Soweit so gut die Idee. In der Praxis ging sie nicht ganz auf. „Doch jetzt funktioniert das Wasserspiel wieder“, verkündete der für die Brunnen in der Stadt Zuständige, Detlef Thiel. Der Leiter des Amtes für Stadtgrün zeigte vor Ort, das aus den 153 Düsen des Rahmens jeweils wieder für 15 Minuten Wasser sprudelt und zwar täglich zwischen 10 und 21.45 Uhr zur vollen und halben Stunde.

Dass die falschen Düsen eingebaut worden seien, weist Detlef Thiel zurück. Der Künstler habe sich von einer Firma beraten lassen. Die Fachplanung habe das Berliner Ingenieurbüro für Wassertechnik ausgeführt. Doch bei dem Wasserspiel handele es sich um ein Unikat und insofern müssten alle Beteiligten erst Erfahrungen sammeln. Das sei nun seit der Übergabe des Wasserspiels im Oktober 2007 geschehen. Nachrüstungen und technische Verbesserungen sollen nun dafür sorgen, dass der Wasservorhang auf dem Postplatz regelmäßig niedergeht.

„Die Düsen hatten sich wiederholt zugesetzt“, erklärt Ralph-Peter Obst, Mitarbeiter im Amt für Stadtgrün, weshalb das Wasserspiel seinen Geist aufgab. Nicht etwa grober Sand oder anderer Schmutz, sondern gerade das Gegenteil, feinste organische Bestandteile wie Pollen und Samenfäden hätten zur Verstopfung der Düsen geführt. Ein Opfer des Feinstaubs auf dem verkehrsreichen Postplatz ist das Kunstwerk also nicht, wohl aber allergisch gegen grüne Partikel in der Dresdner Luft. Die Filter vor jeder Düse sind inzwischen durch feinere ersetzt. Und die Magnetventile wurden neu eingestellt, sodass mehr Wasser über den Rahmen fließt.

Detlef Thiel hofft nun, dass das Wasserspiel nur noch zur turnusmäßigen Wartung abgestellt werden muss und sonst munter plätschert, insbesondere an heißen Tagen.

(Maja Scholz)

Hallo Freunde des Portals!

Wir machen es wie die Skandinavier im hohen Norden. Die gönnen sich in der hellen Jahreszeit eine Betriebsruhe, um das Leben in der Natur mit Freunden und der Familie zu genießen. Völlig überflüssig ist es über Eisessen, Baden, das Labyrinth im Kornfeld oder andere Themen im Informationstief des Sommers zu schreiben. Wir warten das nächste Informationshoch in Dresden ab und legen deshalb vom 14. bis 29. August eine Schreibpause ein. Bleibt trotzdem dem Portal treu und empfehlt es zwischenzeitlich weiter. Eure Brigitte Holland.

Uran im Trinkwasser?

Angesichts einer Pressemitteilung zur Uran-Belastung von Trinkwasser teilt das Gesundheitsministerium mit, dass die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Trinkwasser in Sachsen bereits seit 2001 routinemäßig auch auf Uran untersucht. In den meisten Proben sei kein Uran nachgewiesen worden, d.h. die Konzentration lag unter  0,3 Mikrogramm pro Liter. Die in Sachsen nachgewiesenen Konzentrationen, lägen bis auf sehr wenige Ausnahmen weit unter dem Richtwert des Umweltbundesamtes und selbst bei einer geringfügigen Überschreitung dieses Wertes sei eine Gesundheitsgefährdung nicht gegeben, betont das Ministerium. .Der Richtwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser wurde durch das Umweltbundesamt vorgeschlagen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält sogar eine Konzentration von 15 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser für unbedenklich. Da selbst Menschen aus Regionen mit sehr stark belastetem Trinkwasser (Gegenden in Skandinavien oder Nordamerika) keine erhöhten Erkrankungsraten aufwiesen, wurden die Ergebnisse von Tierversuchen herangezogen und um einen Sicherheitsfaktor von 100 reduziert (WHO 2004: „Uranium in Drinking Water“). Der momentan ebenfalls diskutierte Wert von 2 Mikrogramm Uran pro Liter bezieht sich auf Mineral- und Tafelwasser, welches als „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ für sich werben darf.

Im Widerspruch zur Zeit

Unter dem Titel „Im Widerspruch zur Zeit“ lädt vom 7. bis 28. August eine Foto-Ausstellung in den Lichthof des Rathauses ein. Eröffnet wird sie am 6. August, 18 Uhr von Bürgermeister Detlef Sittel und Dr. Andreas Krase, Kustos Fotografie und Kinematografie der Technischen Sammlungen Dresden. Die Ausstellung zeigt 100 Fotografien von Thomas Billhardt, der seit 20 Jahren auf fast allen Kontinenten für das UN-Kinderhilfswerk UNICEF unterwegs ist. Billhardts wichtigstes Motiv sind Kinder. In ihren Gesichtern spiegeln sich die Widersprüche unserer Zeit: Fortschritt und Wohlstand auf der einen Seite, Angst, Hunger, Not und Elend auf der anderen. Die Ausstellung entstand aus Anlass des 70. Geburtstages von Thomas Billhardt im Jahre 2007 und war bisher in Berlin, Lutherstadt Wittenberg, Potsdam, Rostock und Leipzig zu sehen. Der Lichthof ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

2. Unternehmerinnentreffen

Das Amt für Wirtschaftsförderung lädt gemeinsam mit dem Kommunikationspool e.V., dem RegioChance e.V., der Industrie- und Handelskammer Dresden sowie der Handwerkskammer Dresden zum 2. Dresdner Unternehmerinnentreffen am 10. September in die Villa Eschebach (Sitz der Volksbank Raiffeisenbank Dresden), Georgenstraße 6 ein. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Netzwerke zu bilden und Anregungen für eine bessere Zusammenarbeit zu sammeln. Anmeldung werden bis 3. September 2008 erbeten: per Telefon unter 0351-488 2156, per  Fax unter 0351-48 8 10 50 oder per E-Mail an kprautzsch@dresden.de .

Sachsens Polizei mit alten Autos unterwegs

Rund 44 Prozent der Polizeifahrzeuge in Sachsen sind älter als zehn Jahre. Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag hervor.   „Dienstkleidung, BOS-Digitalfunk, Fahrzeuge - die Ausstattung der sächsischen Polizei klemmt an allen Ecken und Enden. Die 265 in diesem Jahr an die Polizei ausgelieferten Neufahrzeuge sind zwar ein Anfang, können das Problem überalterter Technik aber nicht lösen“, kritisiert Jürgen Martens, innen- und rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, die Sicherheitspolitik der Staatsregierung.

Dresdner Autor erhält Uwe-Johnson-Preis

Der aus Dresden stammenden Autor Uwe Tellkamp erhält für seinen Roman „Der Turm", der im Dresden von 1982 bis 1989 spielt, den Uwe-Johnson-Preis 2008. Damit setzte sich Tellkamp unter 47 Vorschlägen durch, von denen elf in die engere Auswahl durch eine Jury kamen, sagte Gundula Engelhard von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft. Der Preis ist mit 12500 Euro dotiert. Der 40-Jährige wird die vom "Nordkurier" und der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft verliehene Auszeichnung am 13. September zum Auftakt der Uwe-Johnson-Tage in Neubrandenburg entgegennehmen, so die Zeitung.

Viele Katzen im Tierheim suchen ein neues Zuhause

In diesem Jahr zogen bereits mehr Katzen im Tierheim ein, als  vermittelt  werden konnten. „Beauty“ ist bereits die 301. Katze.  So wie sie suchen auch viele andere Katzen einen neuen Besitzer. Die Tiere sind auf der neu   gestalteten   Internetseite   des  Tierheims  www.dresden.de/tierheim abgebildet  und beschrieben. Zur Kontaktaufnahme werden die Interessenten ins Tierheim, Zum Tierheim 10 gebeten: Montag, Mittwoch 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr, Dienstag, Donnerstag 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Freitag 9 bis 11.30 Uhr.