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Dresdner News

Schöner Plan für das Marie-Curie-Gymnasium

14. Juli. 2008
14.Juli 2008
Für den Entwurf eines Neubaus am Marie-Curie-Gymnasium an der Zirkusstraße  erhielt das Dresdner Büro code unique den ersten Preis in einem Architekturwettbewerb.

Siegerentwurf für Marie-Curie-Gymnasium Montage: code unique

Schule kann so schön sein, hätte die Stadt nicht jahrelang versäumt, sie hier und dort in Dresden zu modernisieren. Den Sanierungsstau beziffert sie selbst mit rund 600 Millionen Euro. Ein Armutszeugnis. Zu den vernachlässigten Schulhäusern gehört auch das Gros der 14 Gymnasien. Mit kleinen Schritten holt die Stadt jetzt auf. Das Kreuzgymnasium wird gerade saniert. Ab Oktober entsteht das neue Gymnasium Bühlau. Das Hülße-Gymnasium wird 2010 umgebaut. Für das Roman-Rolland- und das Vitzthum-Gymnasium steht jeweils die Planung. Am Ende dieser Reihe ordnet sich das Marie-Curie-Gymnasium ein. Für dessen Erweiterung die Stadt zunächst mal Ideen sammelte, indem sie einen Architekturwettbewerb ausschrieb. Im Ergebnis dessen liegt eine Variante vor. Aus 21 Arbeiten wählte eine Jury den Entwurf des Dresdner Architekturbüros code unique aus Dresden aus.

Das Marie-Curie-Gymnasium soll mit modernen Anbauten auf dem Standort, Zirkusstraße 7, nordöstlich des Pirnaischen Platzes zu einem vierzügigen Gymnasium für rund 800 Mädchen und Jungen wachsen. Die Schwierigkeit der an die Architekten gestellten Aufgabe bestand darin, einen Neubau auf dem kleinen Grundstück der Schule inmitten eines Wohngebietes einzuordnen und das Schulhaus aus den 50er Jahren nicht mit der neuen Baumasse zu erdrücken. „Mit einem kompakten viergeschossigen Neubau, der den derzeitigen Vorplatz erhält und an der Südseite einfassen wird, haben die Architekten des Büros code unique die Aufgabe am besten gelöst“, sagte Lür Meyer-Bassin, Mitglied im Preisgericht, bei der Vorstellung des Siegerentwurfs.

Weil das Marie-Curie-Gymnasium mit dem neuen Flügel seine derzeitige Freifläche verliert, die zwar keine schöne, aber immerhin ein Platz zum Toben ist, fanden die Architekten Kompromisse. Das ganze Erdgeschoss dient mit Mensa, Café und Schulbücherei der Kommunikation. Weil es nur mit Glastüren zum Vorplatz getrennt ist, verschmelzen Innen- und Außenraum zu einem Ganzen. Zumal der auf der gesamten Länge des Hauses überdachte Eingang als Pausenhof bei schlechtem Wetter funktioniert. Architektonisch besticht der Entwurf vor allem durch die Eingangshalle über die vier Etagen. Insofern gehen die Klassenzimmer jeweils von Galerien ab, die mit Brücken verbunden sind.  „Wir wollten soviel wie möglich Tageslicht in das Gebäude holen und lange Flure vermeiden“, erklärt Volker Giezek vom Büro code unique den pragmatischen Ansatz der Idee mit der Halle. Dass der Neubau außen mit seinen Fensterbändern einem Gebäude der 70er Jahre gleicht, lässt der Architekt nicht gelten.  

„Die Konzentration der Klassenräume im Neubau gefällt mir gut“, lobt Schulleiterin Renate Braune den Entwurf. Außerdem sei er sehr gut auf Ganztagsangebote ausgerichtet. Allerdings sorgt sie sich um den Verlust von Freiflächen,  um 800 Schüler in den Pausen an die frische Luft zu schicken. Dabei haben die Architekten, um Platz zu sparen,  das Kleinsportfeld schon auf dem Dach der neuen Sporthalle hinter dem alten Schulgebäude angeordnet.

Bei der obligatorischen Frage nach dem Baubeginn, dämpfte der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen, zu hohe Erwartungen: „Das dauert“, erklärte er. Auf der Basis des Siegerentwurfs könne die Planung beginnen, sodass die Stadt im Sommer 2009 den Förderantrag beim Freistaat stellen könnte. Da der Bewilligung von Fördermitteln bisher immer eine gründliche Prüfung des Projektes vorausging, was wiederum seine Zeit braucht, rechnet Schmidtgen erst im Frühjahr 2010 mit einem Bescheid. „Im Idealfall könnte 2011 Baubeginn sein“, so der Leiter des Schulverwaltungsamtes.

Die Preisträgerentwürfe sind bis 25. Juli von 10 bis 18 Uhr in der Ausstellungsfläche Goldene Pforte des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19 zu sehen.  Am Wochenende vom 19. und 20. Juli ist die Ausstellung geschlossen.

 

(Sieglinde Werner)

Hallo Freunde des Portals!

Wir machen es wie die Skandinavier im hohen Norden. Die gönnen sich in der hellen Jahreszeit eine Betriebsruhe, um das Leben in der Natur mit Freunden und der Familie zu genießen. Völlig überflüssig ist es über Eisessen, Baden, das Labyrinth im Kornfeld oder andere Themen im Informationstief des Sommers zu schreiben. Wir warten das nächste Informationshoch in Dresden ab und legen deshalb vom 14. bis 29. August eine Schreibpause ein. Bleibt trotzdem dem Portal treu und empfehlt es zwischenzeitlich weiter. Eure Brigitte Holland.

Uran im Trinkwasser?

Angesichts einer Pressemitteilung zur Uran-Belastung von Trinkwasser teilt das Gesundheitsministerium mit, dass die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Trinkwasser in Sachsen bereits seit 2001 routinemäßig auch auf Uran untersucht. In den meisten Proben sei kein Uran nachgewiesen worden, d.h. die Konzentration lag unter  0,3 Mikrogramm pro Liter. Die in Sachsen nachgewiesenen Konzentrationen, lägen bis auf sehr wenige Ausnahmen weit unter dem Richtwert des Umweltbundesamtes und selbst bei einer geringfügigen Überschreitung dieses Wertes sei eine Gesundheitsgefährdung nicht gegeben, betont das Ministerium. .Der Richtwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser wurde durch das Umweltbundesamt vorgeschlagen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält sogar eine Konzentration von 15 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser für unbedenklich. Da selbst Menschen aus Regionen mit sehr stark belastetem Trinkwasser (Gegenden in Skandinavien oder Nordamerika) keine erhöhten Erkrankungsraten aufwiesen, wurden die Ergebnisse von Tierversuchen herangezogen und um einen Sicherheitsfaktor von 100 reduziert (WHO 2004: „Uranium in Drinking Water“). Der momentan ebenfalls diskutierte Wert von 2 Mikrogramm Uran pro Liter bezieht sich auf Mineral- und Tafelwasser, welches als „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ für sich werben darf.

Im Widerspruch zur Zeit

Unter dem Titel „Im Widerspruch zur Zeit“ lädt vom 7. bis 28. August eine Foto-Ausstellung in den Lichthof des Rathauses ein. Eröffnet wird sie am 6. August, 18 Uhr von Bürgermeister Detlef Sittel und Dr. Andreas Krase, Kustos Fotografie und Kinematografie der Technischen Sammlungen Dresden. Die Ausstellung zeigt 100 Fotografien von Thomas Billhardt, der seit 20 Jahren auf fast allen Kontinenten für das UN-Kinderhilfswerk UNICEF unterwegs ist. Billhardts wichtigstes Motiv sind Kinder. In ihren Gesichtern spiegeln sich die Widersprüche unserer Zeit: Fortschritt und Wohlstand auf der einen Seite, Angst, Hunger, Not und Elend auf der anderen. Die Ausstellung entstand aus Anlass des 70. Geburtstages von Thomas Billhardt im Jahre 2007 und war bisher in Berlin, Lutherstadt Wittenberg, Potsdam, Rostock und Leipzig zu sehen. Der Lichthof ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

2. Unternehmerinnentreffen

Das Amt für Wirtschaftsförderung lädt gemeinsam mit dem Kommunikationspool e.V., dem RegioChance e.V., der Industrie- und Handelskammer Dresden sowie der Handwerkskammer Dresden zum 2. Dresdner Unternehmerinnentreffen am 10. September in die Villa Eschebach (Sitz der Volksbank Raiffeisenbank Dresden), Georgenstraße 6 ein. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Netzwerke zu bilden und Anregungen für eine bessere Zusammenarbeit zu sammeln. Anmeldung werden bis 3. September 2008 erbeten: per Telefon unter 0351-488 2156, per  Fax unter 0351-48 8 10 50 oder per E-Mail an kprautzsch@dresden.de .

Sachsens Polizei mit alten Autos unterwegs

Rund 44 Prozent der Polizeifahrzeuge in Sachsen sind älter als zehn Jahre. Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag hervor.   „Dienstkleidung, BOS-Digitalfunk, Fahrzeuge - die Ausstattung der sächsischen Polizei klemmt an allen Ecken und Enden. Die 265 in diesem Jahr an die Polizei ausgelieferten Neufahrzeuge sind zwar ein Anfang, können das Problem überalterter Technik aber nicht lösen“, kritisiert Jürgen Martens, innen- und rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, die Sicherheitspolitik der Staatsregierung.

Dresdner Autor erhält Uwe-Johnson-Preis

Der aus Dresden stammenden Autor Uwe Tellkamp erhält für seinen Roman „Der Turm", der im Dresden von 1982 bis 1989 spielt, den Uwe-Johnson-Preis 2008. Damit setzte sich Tellkamp unter 47 Vorschlägen durch, von denen elf in die engere Auswahl durch eine Jury kamen, sagte Gundula Engelhard von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft. Der Preis ist mit 12500 Euro dotiert. Der 40-Jährige wird die vom "Nordkurier" und der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft verliehene Auszeichnung am 13. September zum Auftakt der Uwe-Johnson-Tage in Neubrandenburg entgegennehmen, so die Zeitung.

Viele Katzen im Tierheim suchen ein neues Zuhause

In diesem Jahr zogen bereits mehr Katzen im Tierheim ein, als  vermittelt  werden konnten. „Beauty“ ist bereits die 301. Katze.  So wie sie suchen auch viele andere Katzen einen neuen Besitzer. Die Tiere sind auf der neu   gestalteten   Internetseite   des  Tierheims  www.dresden.de/tierheim abgebildet  und beschrieben. Zur Kontaktaufnahme werden die Interessenten ins Tierheim, Zum Tierheim 10 gebeten: Montag, Mittwoch 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr, Dienstag, Donnerstag 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Freitag 9 bis 11.30 Uhr.