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Das Besuchsprogramm für den amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Deutschland steht fest. „Jedoch noch nicht der genaue Ablauf des Kulturprogramms in Dresden“, sagt ein Sprecher des Bundespresseamtes. Will heißen, ein Bad in der Menge wird es beim Spaziergang des US-Präsidenten zur Frauenkirche wohl nicht geben. Höchstens ganz spontan. Zumindest ist laut Bundespresseamt noch keine Begegnung mit den Dresdnerinnen und Dresdnern eingeplant. Die Stadt baut einer Enttäuschung über den Besuch schon mal vor. Via Großleinwand will sie die Menge teilhaben lassen. Die Details gibt sie morgen bekannt.
Auch wenn die Dresdnerinnen und Dresdner Barack Obama nicht live zu sehen bekommen, weil sie nicht bis zum Neumarkt oder Theaterplatz vordringen dürfen, da die Plätze innerhalb der Sperrzone liegen, so verleiht die Visite der Stadt doch weltweite Aufmerksamkeit. Weimar hat das Nachsehen, der zwischenzeitlich erwogene Abstecher in die Stadt fällt aus. Er fiel dem Zeitdruck zum Opfer. Barack Obama wird in Thüringen lediglich die Gedenkstätte im früheren Nazi-Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar besuchen und anschließend in die Pfalz weiterfliegen. Dort will er im US-Militärhospital Landstuhl mit verwundeten Soldaten sprechen, die u.a. im Irak und in Afghanistan verletzt worden sind.
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Von Kairo kommend wird der amerikanische Präsident am späten Donnerstagabend mit der „Air Force One“ in Dresden-Klotzsche landen. Die Start- und Landebahn ist 2006/07 von Grund auf saniert und um 350 auf 2850 Meter verlängert worden. Seitdem können Flugzeuge bis zur Boeing 767 ohne Beschränkungen in Sachsens Hauptstadt starten und landen. Das Präsidenten-Flugzeug ist eine Boeing 747-200. „Es ist rund 71 Meter lang, 19 Meter hoch und hat eine Spannweite von fast 60 Metern. Die Reichweite beträgt rund 15400 Kilometer, die maximale Geschwindigkeit 1120 Kilometer/Stunde“, teilt die Flughafenleitung mit. Außer der „Air Force One“ werden zehn Frachtmaschinen und ein Flugzeug mit Presse- und Medienvertretern im Rahmen des Deutschland-Besuches von Barack Obama in Dresden erwartet.
Am Dresdner Flughafen wird es nach den Angaben des Bundespresseamtes kein großes Empfangszeremoniell geben. Erst nach der Übernachtung im Hotel Taschenbergpalais trifft das amerikanische Staatsoberhaupt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Dresdner Schloss zusammen. Obama soll im Pretiosensaal, dem prächtigsten und größten Raum im historischen Grünen Gewölbe begrüßt werden. Im benachbarten Bronzezimmer findet dann ein längeres Gespräch statt. Anschließend treten beide vor die Presse. Schon am Freitagmittag fliegt Obama mit dem Hubschrauber nach Thüringen weiter. Angela Merkel begleitet ihren Gast nach Buchenwald.
Die Möglichkeit, den amerikanischen Präsidenten in Dresden zu Gesicht zu bekommen, besteht also nur am Morgen. Der eingeplante Gang zur Frauenkirche könnte die Chance bieten, ihm zumindest aus der Ferne zuzuwinken. Die „Sächsische Zeitung“ hat in Erfahrung gebracht, dass Barack Obama gegen 9 Uhr vom Taschenbergpalais zum Neumarkt spazieren könnte.
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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