Willkommen:
beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.
Der Abwärtstrend scheint gestoppt. 2009 übernachteten in Dresden zwei Prozent mehr Touristen als noch im Jahr zuvor. Absolut waren es 3,313 Millionen. Die Dresden Marketing GmbH (DMG) schaut nach dem Rückgang im Jahr 2007 (-5,3 Prozent) und im Jahr 2008 (-2 Prozent) ganz genau hin. „Wir sind wieder auf einem guten Weg“, stellte heute DMG-Chefin Bettina Bunge die Tourismusentwicklung 2009 vor. Doch weiterhin unerreicht bleibt das Plus von 18,6 Prozent im Boomjahr 2006, wo über 3,499 Millionen Menschen in Dresden nächtigten. Die wieder aufgebaute Frauenkirche und die 800-Jahr-Feier zogen die Massen magisch an.
Das Gros der Touristen kommt nach wie vor aus dem Inland. Der Anteil der Gäste aus dem Ausland ist mit gerade mal 17 Prozent weiterhin gering. „Ein Anteil von 30 bis 40 Prozent, wie ihn Berlin und München vorweisen können, wäre wünschenswert“, räumt Bettina Bunge ein. Denn die ausländischen Touristen sind meist zahlungskräftiger. Bunge hofft sie in diesem Jahr mit der Kunstkampagne ansprechen zu können. Immerhin feiert Dresden in diesem Jahr 300 Jahre Meißner Porzellan, die Eröffnung der Türckischen Kammer und des Albertinums.
Anzeige
Die DMG-Chefin bedauert, dass 2009 weniger Japaner (-13,8 Prozent) in den Dresdner Hotels logierten. Sie führt die Entwicklung auf die Wirtschaftskrise in Japan zurück, aber auch auf eine politische Veränderung. Die Japaner dürfen neuerdings nach China reisen und das liege nun mal genau vor ihrer Haustür. Dresden kann sich mit dem gewachsenen Interesse der Russen trösten, das sich 2009 in einem Plus von 31 Prozent bei den Übernachtungen ausdrückt. Und Dresden kann sich über den ungeminderten Zuspruch der Amerikaner freuen. Unter den ausländischen Touristen buchten sie vor den Schweizern, Österreichern und Niederländern die meisten Übernachtungen.
Nach Frankfurt und Köln belegt Dresden im deutschlandweiten Städtevergleich mit den 3,3 Millionen Übernachtungen den 6. Platz. Düsseldorf unterlag nur knapp Dresden. In einer ganz anderen Liga spielen Berlin mit 17 Millionen, München mit 9,9 Millionen und Hamburg mit 8 Millionen Übernachtungen. Betrachtet man allein den Zuwachs kann lediglich Hamburg mit 5,7 Prozent und Berlin mit 5,6 Prozent einen größeren vorweisen. Die Krise in der Branche traf vor allem Stuttgart. Da brachen 2009 die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent ein. „Durch die Wirtschaftskrise fanden weniger Messen und Kongresse statt“, erklärt die Leiterin der Dresden Marketing GmbH.
Trotz des Stuttgarter Debakels will Dresden seine Messe ausbauen. „Die Strategie ist richtig, weil man nur so große europäische Kongresse mit bis zu 10000 Teilnehmern in die Stadt holen kann“, meint Bettina Bunge. Dresden werde als Kultur- und Kunstmetropole wahrgenommen, doch noch nicht als Kongress- und Tagungszentrum. Das müsse sich ändern. Dann würden die Touristenzahlen weiter wachsen. Vorerst setzt die DMG-Chefin weiter auf die Zugkraft der Dresdner Kunst- und Kultur.
Netiquette:
Mit echten Menschen und Namen lässt es sich leichter kommunizieren.
Deshalb sind anonyme Kommentare auf meindresden.info nicht erwünscht.
Werbliche Kommentare (Links zu Shops, Firmen, SEO o.Ä.) werden als SPAM markiert. Alles was nicht zum Artikel passt, bitte über den normalen Kontakt mitteilen.
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
© 2007-2012 meindresden.info
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von meindresden.info
URL: