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In Dresden übernachten wieder mehr Touristen

24. Februar. 2010
24.Februar 2010

Tourismusentwicklung in Dresden Grafik: DMG

Der Abwärtstrend scheint gestoppt. 2009 übernachteten in Dresden zwei Prozent mehr Touristen als noch im Jahr zuvor. Absolut waren es 3,313 Millionen. Die Dresden Marketing GmbH (DMG) schaut nach dem Rückgang im Jahr 2007 (-5,3 Prozent) und im Jahr 2008 (-2 Prozent) ganz genau hin. „Wir sind wieder auf einem guten Weg“, stellte heute DMG-Chefin Bettina Bunge die Tourismusentwicklung 2009 vor. Doch weiterhin unerreicht bleibt das Plus von 18,6 Prozent im Boomjahr 2006, wo über 3,499 Millionen Menschen in Dresden nächtigten. Die wieder aufgebaute Frauenkirche und die 800-Jahr-Feier zogen die Massen magisch an.

Das Gros der Touristen kommt nach wie vor aus dem Inland. Der Anteil der Gäste aus dem Ausland ist mit gerade mal 17 Prozent weiterhin gering. „Ein Anteil von 30 bis 40 Prozent, wie ihn Berlin und München vorweisen können, wäre wünschenswert“, räumt Bettina Bunge ein. Denn die ausländischen Touristen sind meist zahlungskräftiger. Bunge hofft sie in diesem Jahr mit der Kunstkampagne ansprechen zu können. Immerhin feiert Dresden in diesem Jahr 300 Jahre Meißner Porzellan, die Eröffnung der Türckischen Kammer und des Albertinums.

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Die DMG-Chefin bedauert, dass 2009 weniger Japaner (-13,8 Prozent) in den Dresdner Hotels logierten. Sie führt die Entwicklung auf die Wirtschaftskrise in Japan zurück, aber auch auf eine politische Veränderung. Die Japaner dürfen neuerdings nach China reisen und das liege nun mal genau vor ihrer Haustür. Dresden kann sich mit dem gewachsenen Interesse der Russen trösten, das sich 2009 in einem Plus von 31 Prozent bei den Übernachtungen ausdrückt. Und Dresden kann sich über den ungeminderten Zuspruch der Amerikaner freuen. Unter den ausländischen Touristen buchten sie vor den Schweizern, Österreichern und Niederländern die  meisten Übernachtungen.

Nach Frankfurt und Köln belegt Dresden im deutschlandweiten Städtevergleich mit den 3,3 Millionen Übernachtungen den 6. Platz. Düsseldorf unterlag nur knapp Dresden.  In einer ganz anderen Liga spielen Berlin mit 17 Millionen, München mit 9,9 Millionen und Hamburg mit 8 Millionen Übernachtungen. Betrachtet man allein den Zuwachs kann lediglich Hamburg mit 5,7 Prozent und Berlin mit 5,6 Prozent einen größeren vorweisen. Die Krise in der Branche traf vor allem Stuttgart. Da brachen 2009 die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent ein. „Durch die Wirtschaftskrise fanden weniger Messen und Kongresse statt“, erklärt die Leiterin der Dresden Marketing GmbH.

Trotz des Stuttgarter Debakels will Dresden seine Messe ausbauen. „Die Strategie ist richtig, weil man nur so große europäische Kongresse mit bis zu 10000 Teilnehmern in die Stadt holen kann“, meint Bettina Bunge. Dresden werde als Kultur- und Kunstmetropole wahrgenommen, doch noch nicht als Kongress- und Tagungszentrum. Das müsse sich ändern. Dann würden die Touristenzahlen weiter wachsen. Vorerst setzt die DMG-Chefin weiter auf die Zugkraft der Dresdner Kunst- und Kultur.

(Brigitte Holland)

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Arbeiten aus der Grafikwerkstatt Dresden

Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der  „Galerie  2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch  wenn  die  Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost,   Christiane   Just,   Maja   Nagel,  Gudrun  Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit  1958  werden  in  der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner  Künstler  angeboten. Geöffnet  ist  die  „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Ab Dezember nonstop von Dresden nach Basel

Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com

Jetzt dreimal pro Woche nonstop Dresden – Moskau

Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit.  Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.

Tiere und Pflanzen des Jahres auf Postkarten

Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.).  Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen:  publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de

Französisches Abi jetzt auch in Sachsen

Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten.  Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.

Neue Tempo-30-Zone in Dresden-Neustadt

In  Dresden-Neustadt  entsteht  eine neue Tempo-30-Zone westlich  der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis  zu  den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung   soll  den  Durchgangsverkehr  fernhalten und die Verkehrssicherheit   für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg  zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr  frei  und  schafft  damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker  Straße.  Das  Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.

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