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Die musikalische Reise geht weiter. Nach Amerika, Russland und Asien nun das alte Europa. Die Dresdner Musikfestspiele 2012 rücken mit dem Motto „Herz Europas“ jene Musik in den Fokus, die im Dreieck Wien-Budapest-Prag entstanden ist. In einer Zeit als die Habsburger von Wien aus den halben Kontinent regierten, brachte die kulturelle Melange des Vielvölkerstaates in der Region große Komponisten hervor. Ihren Meisterwerken sind die Musikfestspiele vom 15. Mai bis 3. Juni 2012 gewidmet. Der Kartenverkauf beginnt am 1. Oktober.
Himmlische Natürlichkeit
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„Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Dvorák, Smetana, Schönberg, Bartók, Ligeti – alle wurden in dem Dreieck Wien-Budapest-Prag geformt“, so Festspielintendant Jan Vogler. Und alle haben sich von der Volksmusik zu einmaligen Tonschöpfungen inspirieren lassen. „Ein himmlische Natürlichkeit fluthet durch diese Musik“, lobte 1878 die Kritik Dvoráks „Slawische Tänze“. Spitzenorchester und international renommierte Künstler werden Botschafter dieser kraft- und glanzvollen Musiktradition sein: allen voran die Wiener Philharmoniker, das Mariinsky-Orchester aus St. Petersburg, die Tschechische Philharmonie und die Wiener Sängerknaben.
Weltbeste Nachwuchmusiker
Eröffnet werden die Musikfestspiele 2012 am 15. Mai mit dem Curtis Symphony Orchestra aus Philadelphia, dem besten Nachwuchsorchester der Welt, mit dem jungen Geiger Ray Chen und dem Cellisten und Festspielintendanten Jan Vogler als Solisten. Das Curtis Institute of Music ist Amerikas berühmteste Talentschmiede, aus der weltberühmte Künstler wie Leonard Bernstein bis Lang Lang hervorgegangen sind.
Highlight Wiener Philharmoniker
Die Wiener Philharmoniker unter Daniel Barenboim kommen mit einem reinen Mozartprogramm nach Dresden, mit jenen drei Sinfonien, die das Genie im Sommer 1788 auf einen Streich komponierte, die aber höchst selten als Trilogie in einem Konzertsaal erklingen. Die Wiener Sängerknaben, deren Geschichte bis ins Jahr 1489 zurückreicht, interpretieren Werke von Haydn, Reiter, Schubert, Johann Strauss und österreichische Volkslieder.
Klassik trifft auf Volksmusik
In der Reihe „Donauklänge“ trifft Klassik auf Volksmusik. In fünf Konzerten wird einer Schiffspartie gleich Fahrt zu jenen Quellen aufgenommen, die Komponisten wie Brahms, Dvorák oder Bartók zu großen Werken inspirierten: zur Musik der einfachen Leute entlang des Flusses. Die Tschechische Philharmonie unter Ingo Metzmacher vermisst Böhmen musikalisch, wenngleich das nicht an der Donau liegt, jedoch einmal Teil der „Donaumonarchie“ war. Auf dem Programm steht das selten gespielte Konzert für Klavier und Orchester g-Moll von Antonin Dvorák. Der junge deutsche Starpianist Martin Stadtfeld interpretiert das von slawischer Folkloristik geprägte Stück.
Kinderprogramm
Um das Herz des ganz jungen Publikums für klassische Musik zu erwärmen, gestalten der quirlige Geiger Daniel Hope und sein Partner am Klavier, Sebastian Knauer, ein Kinderprogramm. Es wird nicht nur musiziert, sondern auch manche Frage beantwortet: Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand?
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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