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Mit Elton-John-Konzertkarte bis 15. August ins Museum

Die Fans von Elton John sollten ihre Karte zum großen Open-Air-Sommerkonzert am 3. Juli auf dem Dresdner Theaterplatz nicht achtlos wegwerfen, denn in dem Ticket steckt ein Mehrwert. Damit kann man vor oder nach dem Konzert bis 15. August eines der Museen der Staatlichen Kunstsammlungen besuchen, außer dem Historischen Grünen Gewölbe. Die Kombination von Konzert- und Museumsbesuch können die Staatlichen Kunstsammlungen durch die finanzielle Unterstützung der  Sparkassen-Finanzgruppe anbieten.

Wagner-Gala am Elbufer fällt ins Wasser

Das für den 4. Juli vorgesehene Konzert der Dresdner Philharmonie am Elbufer mit Waltraud Meier und Rafael Frühbeck de Burgos entfällt, teilt die Philharmonie mit. Aufgrund des Hochwassers der Elbe musste die Bühne am Elbufer abgebaut werden. Es besteht keine Möglichkeit, das Konzert kurzfristig an einen anderen Ort zu verlegen oder zu einem anderen Zeitpunkt nachzuholen. Tickets können daher an den Vorverkaufsstellen, wo sie erworben wurden, zurückgegeben werden. Die Filmvorführungen finden trotzdem statt. Die Veranstalter bauten eine mobile kleinere Leinwand auf, um sie bei anhaltend steigendem Pegel schneller demontieren zu können.

Sachsens Polizeichef erhielt Paul-Spiegel-Preis

Der Zentralrat der Juden in Deutschland vergab erstmals den Paul-Spiegel-Preis. Die hohe Ehrung für Zivilcourage im Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus durfte als erster Preisträger Sachsens Polizeichef Bernd Merbitz in der neuen Dresdner Synagoge entgegen nehmen. Gewürdigt wird sein engagierter Einsatz gegen den braunen Sumpf in Sachsen. Merbitz war lange Jahre der erste Chef der 1991 gegründeten Sonderkommission gegen Rechtsextremismus. Der heute 53-Jährige baute in dieser Funktion eine schlagkräftige Polizeitruppe auf, die die rechte Szene in die Schranken wies.

Neue Flugverbindung Dresden-Warschau

Nach der neuen Direktverbindung Dresden-Moskau mit Aeroflot ab 3. Juli  geht im Spätsommer eine zweite neue Fluglinie von Dresden Richtung Osteuropa an den Start. Die polnische Regionalfluggesellschaft Jet Air fliegt ab 7. September fünfmal pro Woche zwischen Dresden und Warschau. Die 18-sitzigen Maschinen machen dabei einen Zwischenstopp in Zielona Góra (Grünberg). Die Reisezeit beträgt insgesamt 2 Stunden und 10 Minuten. Die Flugzeuge starten montags bis freitags um 6.35 Uhr in Dresden und erreichen um 7.15 Uhr Zielona Góra Babimost. Weiter nach Warschau geht es um 7.30 Uhr. In der polnischen Hauptstadt erfolgt die Landung um 8.45 Uhr auf dem Frédéric Chopin Airport (Terminal 1). In Warschau startet Jet Air montags bis donnerstags und sonntags um 18.50 Uhr Richtung Dresden. Nach der Zwischenlandung in Zielona Góra um 20.05 Uhr landen die Flugzeuge um 21 Uhr in  Dresden. 

Staudengarten wird erneuert

Der Staudengarten  am  Königsufer wird denkmalgerecht rekonstruiert.  Bis November werden neue Stauden und Bäume  gepflanzt,  Bänke aufgestellt und das in den fünfziger Jahren angelegte zentrale  Wasserbecken  saniert  sowie  Mauern  und  Wege instand gesetzt.  Finanziert wird das 380000 Euro teure Vorhaben mit  Mitteln  aus  dem  Bund-Länder-Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Sowohl  der  Staudengarten  als auch der bereits rekonstruierte Rosengarten am Königsufer  stehen als Kulturdenkmal unter Schutz.

100 Jahre Hellerau

Unter dem Titel „Hellerau – Die Idee vom Gesamtkunstwerk“ lädt noch bis  30.  Juli eine Ausstellung zum 100. Geburtstag der Gartenstadt in den  Lichthof  des Rathauses ein. Die Schau des Deutschen Werkbundes Sachsen e.V. berichtet nicht nur von der  großartigen  Vergangenheit,  dem  Dreiklang  von  Siedlung,  Deutschen Werkstätten  und  Festspielhaus,  als Hellerau vor dem ersten Weltkrieg für kurze   Zeit   zum   kulturellen   Mittelpunkt   Europas  wurde.  Auch  die verschiedenen   historischen   Schichten  werden  zueinander  in  Beziehung gestellt  –  das  gibt den jetzigen Akteuren die Möglichkeit, ihre Konzepte und Visionen vorzustellen. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, geöffnet  hat  der  Lichthof  montags  bis  freitags  von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Medaillenkunst im Stadtarchiv

Noch  bis 24. Juli ist im Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1, die Ausstellung „Peter Götz Güttler. Gegossene Sichten  und  Welten.  Medaillen  und andere Objekte.“ zu sehen. Aus Anlass seines  70.  Geburtstages organisierte das Münzkabinett der Staatlichen  Kunstsammlungen gemeinsam mit dem Stadtarchiv diese große Personalausstellung. Peter   Götz   Güttler  ist  einer  der  produktivsten  und  ideenreichsten Medaillenkünstler   Deutschlands.  Für Dresden entwickelte er mehrere  bedeutende  Werke,  wie die Ehrenmedaille, die zweithöchste  Auszeichnung  der  Stadt  für  herausragende  Bürgerinnen und Bürger,   und   den   Kunstpreis   Dresdens  in  Form  eines  zweigeteilten Bronze-Apfels.  Dienstags und donnerstags von  9 bis 18 Uhr, mittwochs von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr hat die Ausstellung geöffnet.