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Die Dresdner Messe - idyllisch, aber abseits vom Stadtzentrum gelegen - erhält einen Straßenbahnanschluss. Dafür wird die Linie 10 von der Friedrichstadt um 1,4 Kilometer in das Ostragehege verlängert. Die neue Trasse ist längst untersucht und für machbar befunden. Sie soll die Magdeburger Straße überqueren am Hafen vorbei über eine neue, die Flutrinne überspannende Straßenbahnbrücke führen und direkt vor dem Haupteingang der Messe enden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe geben die Kosten mit 16 Millionen Euro an.
Die Zuschüsse vom Bund und vom Land sind zwar noch nicht bewilligt. „Doch uns wurden Fördermittel in Aussicht gestellt, insofern haben wir jetzt mit der Bauvorbereitung begonnen“, erklärt DVB-Sprecher Falk Lösch. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes suchen das Areal nach alter Munition ab und es werden Bäume gefällt. „Um den alten Baumbestand entlang des Messerings zu schonen, wird die Trasse auf Ständern parallel zum Hang der Flutrinne geführt“, so Lösch.
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Ende August rechnen die DVB mit dem Fördermittelbescheid, dann könne das Bauvorhaben voll und ganz starten, beispielsweise die Brückenpfeiler in der Flutrinne gegründet, das neue Unterwerk für die Stromversorgung der Bahnen gebaut und das Brunnenhaus des ehemaligen Schlachthofs im Ostragehege als Pausenraum für die Straßenbahnfahrer saniert werden. Bis Jahresende sollen die Brückenpfeiler stehen, um gleich danach mit der Montage der Stahlträger und Spannbetonelemente beginnen zu können. Parallel dazu werden vor und nach der Brücke schon die Gleise verlegt.
Bereits ab 1. Juni 2011 soll Dresdens Messe-Straßenbahn vom Stadtzentrum ins Ostragehege pendeln und die Teilnehmer des 33. Evangelischen Kirchentages zum großen Treffen in die Messehallen befördern. „Das ist nur zu schaffen, wenn das Material pünktlich kommt, die Baufirmen auf keine Probleme stoßen und der Winter ohne lange Frostperioden auskommt“, dämpft der DVB-Sprecher zu hohe Erwartungen. In jedem Fall ist der Terminplan ehrgeizig angesichts dessen, dass der jüngste Brückenbau unter keinem guten Stern steht. Doch anders als am Waldschlösschen ist die Straßenbahnbrücke über die Flutrinne ein Projekt, das ungeteilte Zustimmung erfährt. Der Stadtrat stimmte bereits im vergangenen Herbst für die Straßenbahnanbindung der Messe.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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