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Was das Nobelauto für den Staatslenker von heute, war in früheren Zeiten das edle Pferd. Statussymbol für Reichtum und Macht. Im Detail abzulesen an der Ausstattung. Lange vor dem feinen Ledersitz drückte sich der Männerhintern in den reichverzierten Sattel. Eine Kabinettausstellung im Neuen Grünen Gewölbe zeigt, womit Sachsens Kurfürsten zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert Macht und Männlichkeit inszenierten. Prunkreitzeug nach osmanischer Mode ist zu sehen. Es sind einige wenige Stücke aus der seit über 60 Jahren geschlossenen „Türckischen Cammer“. Im Frühjahr 2010 soll ihre Wiedereröffnung im Dresdner Schloss gefeiert werden.
„Mit der Auswahl wollen wir schon jetzt Appetit machen, die Türckische Cammer zu besuchen“, so Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes. Sie vereint reich mit Gold und Edelsteinen verzierte Kunstwerke aus den Istanbuler Hofwerkstätten oder orientalisierende Prunkgegenstände siebenbürgischer Meister: osmanische Kostüme, Zelte, Waffen, Reitzeuge, Fahnen und andere Kunstwerke. Sachsens Kurfürsten trugen sie im Verlauf mehrerer Jahrhunderte zusammen. Insofern kann die Dresdner Rüstkammer, die die Bestände der ehemaligen „Türckischen Cammer“ verwahrt, mit einer der weltweit prächtigsten und bedeutsamsten Sammlung osmanischer Kunst des 16. und 19. Jahrhunderts aufwarten.
Wenngleich Sachsens Kurfürst Christian II. im „Langen Türkenkrieg“ von 1593 bis 1606 an der Seite von Kaiser Rudolf II. gegen die Türken zog, sind wohl die wenigstens Stücke in der Sammlung Beutegut. „Die meisten sind Geschenke oder Auftragsarbeiten“, so Oberkonservator Holger Schuckelt. So bestellte Christian II. 1610 bei einem Besuch in Prag bei Goldschmied Johann Michael eine komplette Prunkwaffengarnitur. Von dieser bedeutendsten orientalischen Arbeit der Dresdner Rüstkammer ist in der Kabinettausstellung der Kehlbehang zu sehen, eine mit Edelsteinen besetzte Kugel, deren Glöckchen sonst nur zu hören, aber nicht zu sehen sind.
In Vorbereitung der Wiedereröffnung der „Türckischen Cammer“ wurden die jetzt vorab präsentierten Stücke restauriert. „Bevor wir die Kugel des Kehlbehangs wieder zusammensetzten oder die Silberteile an den Sattel von Friedrich August II. aus dem Jahr 1750 schlagen, wollten wir auf Details im Verborgenen aufmerksam machen“, so Holger Schuckelt. Die Intention gab der kleinen Ausstellung ihren Namen: „Überraschende Ansichten aus der Türckischen Cammer“ vom 19. Juli bis 8. September im Neuen Grünen Gewölbe zu sehen.
Wir machen es wie die Skandinavier im hohen Norden. Die gönnen sich in der hellen Jahreszeit eine Betriebsruhe, um das Leben in der Natur mit Freunden und der Familie zu genießen. Völlig überflüssig ist es über Eisessen, Baden, das Labyrinth im Kornfeld oder andere Themen im Informationstief des Sommers zu schreiben. Wir warten das nächste Informationshoch in Dresden ab und legen deshalb vom 14. bis 29. August eine Schreibpause ein. Bleibt trotzdem dem Portal treu und empfehlt es zwischenzeitlich weiter. Eure Brigitte Holland.
Angesichts einer Pressemitteilung zur Uran-Belastung von Trinkwasser teilt das Gesundheitsministerium mit, dass die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Trinkwasser in Sachsen bereits seit 2001 routinemäßig auch auf Uran untersucht. In den meisten Proben sei kein Uran nachgewiesen worden, d.h. die Konzentration lag unter 0,3 Mikrogramm pro Liter. Die in Sachsen nachgewiesenen Konzentrationen, lägen bis auf sehr wenige Ausnahmen weit unter dem Richtwert des Umweltbundesamtes und selbst bei einer geringfügigen Überschreitung dieses Wertes sei eine Gesundheitsgefährdung nicht gegeben, betont das Ministerium. .Der Richtwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser wurde durch das Umweltbundesamt vorgeschlagen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält sogar eine Konzentration von 15 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser für unbedenklich. Da selbst Menschen aus Regionen mit sehr stark belastetem Trinkwasser (Gegenden in Skandinavien oder Nordamerika) keine erhöhten Erkrankungsraten aufwiesen, wurden die Ergebnisse von Tierversuchen herangezogen und um einen Sicherheitsfaktor von 100 reduziert (WHO 2004: „Uranium in Drinking Water“). Der momentan ebenfalls diskutierte Wert von 2 Mikrogramm Uran pro Liter bezieht sich auf Mineral- und Tafelwasser, welches als „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ für sich werben darf.
Unter dem Titel „Im Widerspruch zur Zeit“ lädt vom 7. bis 28. August eine Foto-Ausstellung in den Lichthof des Rathauses ein. Eröffnet wird sie am 6. August, 18 Uhr von Bürgermeister Detlef Sittel und Dr. Andreas Krase, Kustos Fotografie und Kinematografie der Technischen Sammlungen Dresden. Die Ausstellung zeigt 100 Fotografien von Thomas Billhardt, der seit 20 Jahren auf fast allen Kontinenten für das UN-Kinderhilfswerk UNICEF unterwegs ist. Billhardts wichtigstes Motiv sind Kinder. In ihren Gesichtern spiegeln sich die Widersprüche unserer Zeit: Fortschritt und Wohlstand auf der einen Seite, Angst, Hunger, Not und Elend auf der anderen. Die Ausstellung entstand aus Anlass des 70. Geburtstages von Thomas Billhardt im Jahre 2007 und war bisher in Berlin, Lutherstadt Wittenberg, Potsdam, Rostock und Leipzig zu sehen. Der Lichthof ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Das Amt für Wirtschaftsförderung lädt gemeinsam mit dem Kommunikationspool e.V., dem RegioChance e.V., der Industrie- und Handelskammer Dresden sowie der Handwerkskammer Dresden zum 2. Dresdner Unternehmerinnentreffen am 10. September in die Villa Eschebach (Sitz der Volksbank Raiffeisenbank Dresden), Georgenstraße 6 ein. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Netzwerke zu bilden und Anregungen für eine bessere Zusammenarbeit zu sammeln. Anmeldung werden bis 3. September 2008 erbeten: per Telefon unter 0351-488 2156, per Fax unter 0351-48 8 10 50 oder per E-Mail an kprautzsch@dresden.de .
Rund 44 Prozent der Polizeifahrzeuge in Sachsen sind älter als zehn Jahre. Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag hervor. „Dienstkleidung, BOS-Digitalfunk, Fahrzeuge - die Ausstattung der sächsischen Polizei klemmt an allen Ecken und Enden. Die 265 in diesem Jahr an die Polizei ausgelieferten Neufahrzeuge sind zwar ein Anfang, können das Problem überalterter Technik aber nicht lösen“, kritisiert Jürgen Martens, innen- und rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, die Sicherheitspolitik der Staatsregierung.
Der aus Dresden stammenden Autor Uwe Tellkamp erhält für seinen Roman „Der Turm", der im Dresden von 1982 bis 1989 spielt, den Uwe-Johnson-Preis 2008. Damit setzte sich Tellkamp unter 47 Vorschlägen durch, von denen elf in die engere Auswahl durch eine Jury kamen, sagte Gundula Engelhard von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft. Der Preis ist mit 12500 Euro dotiert. Der 40-Jährige wird die vom "Nordkurier" und der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft verliehene Auszeichnung am 13. September zum Auftakt der Uwe-Johnson-Tage in Neubrandenburg entgegennehmen, so die Zeitung.
In diesem Jahr zogen bereits mehr Katzen im Tierheim ein, als vermittelt werden konnten. „Beauty“ ist bereits die 301. Katze. So wie sie suchen auch viele andere Katzen einen neuen Besitzer. Die Tiere sind auf der neu gestalteten Internetseite des Tierheims www.dresden.de/tierheim abgebildet und beschrieben. Zur Kontaktaufnahme werden die Interessenten ins Tierheim, Zum Tierheim 10 gebeten: Montag, Mittwoch 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr, Dienstag, Donnerstag 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Freitag 9 bis 11.30 Uhr.
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