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Zur Oberbürgermeisterwahl am 8. Juni in Dresden dürfen acht Kandidaten antreten. Der Gemeindewahlausschuss beschloss heute in öffentlicher Sitzung die Namensliste. Danach gehen ins Rennen: für die CDU Helma Orosz, für DIE LINKE Klaus Sühl, für Bündnis90/DIE GRÜNEN Eva Jähnigen, für die SPD Peter Lames, für die FDP Dirk Hilbert, als Einzelperson Friedrich Boltz, für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) Marcus Kührt und für die rechte im Landtag vertretene Sächsische Volkspartei (S.V.P) Dirk Hacaj.
Zwei Kandidaten ließ der Gemeindewahlausschuss nicht zu, weil die notwendige Anzahl von 240 Unterstützerunterschriften fehlte. Für den Diplom-Ingenieur Michael Winkler lagen nur 95 gültige Unterschriften vor. Und für den Handwerksmeister Norbert Koch von der „Allianz für Sachsen“ lediglich 22. Im Gegensatz dazu konnte der Diplom-Ingenieur Friedrich Boltz als Einzelperson 264 gültige Unterschriften auf sich vereinen und der Stahlbetonbauer Markus Kührt von der BüSo 267.
Die sechs anderen Kandidaten brauchten keine Unterstützerunterschriften, da ihre Parteien schon im Stadtrat beziehungsweise im Landtag vertreten sind. Nach dem Sprung der rechten S.V.P. in den Landtag will sie nun auch bei der Dresdner Oberbürgermeisterwahl mitmischen. Sie meldete Betriebsleiter Dirk Hacaj kurz vor Toresschluss am 5. Mai als ihren Mann an. Der erklärte zwar am 9. Mai seinen Rücktritt von der Kandidatur. Doch da laut Wahlgesetz nur die Vertrauenspersonen eine Rücknahme beantragen können, „müssen wir die Kandidatur für zulässig erklären“, so Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU).
Die Wahlvorschriften seien streng, man müsse sich vorher genau überlegen, mit wem und worauf man sich einlässt. „Wer sich einmal erklärt hat, muss kandidieren, es sei denn er stirbt vorher“, beschreibt der Ordnungsbürgermeister die Stringenz des deutschen Wahlgesetzes. Die Rechten in Dresden können sich freuen, die Vorschrift hält ihren Kandidaten bei der Stange.
Als Konkurrenten ernst nehmen, müssen sich die drei Männer und zwei Frauen der etablierten Parteien. Doch bei der Vielzahl der Kandidaten ist anzunehmen, dass keiner von ihnen beim ersten Wahlgang am 8. Juni mehr als die Hälfte der notwendigen Stimmen auf sich vereint. Wie Dresdens neues Stadtoberhaupt heißt, wird man wohl erst am 22. Juni erfahren, auch wenn Sozialministerin Helma Orosz (CDU) schon als Wahlsiegerin in der Stadt verkauft wird.
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Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
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